Fünfzigste Flugstunde: Langersehntes „Jubiläum“

Endlich konnte es wieder losgehen! Nach über einem halben Jahr stieg ich wieder in die gute, alte „Kilo-Delta“ ein. Ein verdammt langer Zeitraum lag da zwischen meinem letzten Flug und heute! Schon nach dem zu Bett gehen am Vorabend war ich aufgeregt, so dass ich nicht gleich einschlafen konnte. Nervosität? Vorfreude? Vermutlich beides…

Dabei behielt ich heute dann auch tagsüber immer das TAF vom Flughafen Dortmund im Auge, prognostizierte dieser doch für Nachmittags Cumolonimben (Gewitterwolken) am Platz. Diese fanden sich auch zunächst in der weiteren Umgebung, waren aber noch weit genug weg, als ich mich auf das Vorfeld begab.

Unterwegs dorthin traf ich noch Andreas M. in Begleitung von Fluglehrer Martin M., von denen ich dann auch das Bordbuch und die Schlüssel der KD erhielt. Meine Frage, ob ich noch tanken müsse, wurde bejaht – na klasse, das volle Programm heute (ob ich die Bedienung der Tankstelle noch hinbekommen würde kam zu meinen Zweifeln, ob ich die Maschine selbst noch beherrschen würde, oder den Funk, noch hinzu.

Aber eigentlich lief das alles ganz geschmeidig. Ich nahm mir die Checklisten zur Hand und begann mit dem Aussencheck; danach zog ich die Cessna den kurzen Weg zur Tankstelle um die Ecke und tankte beide Tanks voll. Nachdem ich damit fertig war kam auch schon Christof und stieg zu mir ein.

Vielleicht fragt der eine oder andere sich, weshalb ich zunächst wieder mit einem Fluglehrer fliegen wollte, schließlich habe ich ja schon vor meiner Pause alleine Platzrunden drehen können. Das ist richtig; jedoch geht man in der Ausbildung auf Nummer sicher, und wenn die Pause zu lang war (und das war sie definitiv) muss der Flugschüler sich zunächst wieder „freifliegen“, damit er wieder solo unterwegs sein darf.

Erstaunlicherweise funktionierte das auch mit dem Funk recht gut, und wir bekamen dann auch recht schnell die Startfreigabe für unsere Platzrunden. Der Wind stand heute ziemlich direkt auf der Piste 24, die nur ganz leichte Seitenwindkomponente störte so gut wie gar nicht, dafür gab es aber einen mäßig starke Thermik, zu der sich im Laufe der Flugstunde ein böiger Wind hinzugesellte. Wie ich mir das schon vorher gedacht hatte wurde so aus Soloplatzrunden nichts mehr – das ist also auf später verschoben.

Insgesamt gelangen mir die Runden und auch die Landungen recht gut, klar, ein paar kleine Flüchtigkeitsfehler kamen vor, die ich aber dann auch nach Christofs Korrektur nicht wiederholte. Die Landungen waren sogar recht weich, mittig auf der Bahn und hmm… unauffällig trifft es vielleicht. Also eigentlich so, wie man das haben möchte.

Nachdem der Wind aber dann doch recht stark zunahm und ein Regengebiet sich unerbittlich näherte, setzten wir zur Abschlusslandung an und rollten ab zum GAT.

Nächste Woche geht es hoffentlich weiter – ich möchte meine Ausbildung nunmehr gerne zu einem Ende bringen!

Die D-EFKD am GAT

Übrigens: Bei Fragen oder Anregungen schreibt mir doch einfach – ich bin dankbar für Euer Feedback!

2 Kommentare zu „Fünfzigste Flugstunde: Langersehntes „Jubiläum“

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