Nachtflugqualifikation: Düsseldorf

Heute ging es weiter mit meiner Nachtflugausbildung!

Diesmal ging es nach Düsseldorf, wo ein Tiefanflug auf dem Plan stand, um dann nach Dortmund zurückzukehren. Insgesamt sollte die Übung wieder ca. eine Stunde in Anspruch nehmen.

Da Nachtflüge grundsätzlich einen eingereichten und akzeptierten Flugplan voraussetzen, gab ich also heute zum ersten mal allein zwei Flugpläne auf: Einen für den Hinflug, und einen für den Rückflug.

Bestätigter Flugplan

Nach dem Check der Maschine ging es dann auch sofort los. Neuerung: Fluglehrer Sven B. informierte den Martin M. auf dem Turm, dass der Flugschüler Peter S. den Funk heute in englischer Sprache absolvieren möchte. Peter S. wusste davon zwar nichts, war aber folgsam wie immer…

Rollhalt Piste 24

Der Wind hatte sich zum Abend hin etwas gelegt, er war am Nachmittag noch mit Sturmböen durchsetzt. Jetzt aber ging es eigentlich, ich denke mein erster Nachtflug mit wirklichem Mistwetter hat da etwas abgehärtet. Heute war das also eher ein Kindergeburtstag… wenn auch auf Englisch.

Die Route führte von Dortmund über das Bottrop-NDB-Funkfeuer BOT und dann über den Pflichtmeldepunkt November des Flughafens Düsseldorf, über den wir in die Düsseldorfer Kontrollzone einfliegen wollten.

Wir meldeten uns bei Langen Info an und teilten unsere Absichten mit; weiteres Interesse an uns bestand von Seiten der Fluglotsin aber nicht, und so baten wir kurz vor Erreichen von November dann darum, den Düsseldorfer Turm rufen zu dürfen, was umgehend genehmigt wurde. Letzterer teilte uns mit, dass wir den Flughafen auch direkt anfliegen dürften und nicht zuerst über November fliegen müssten, was natürlich eine willkommene Abkürzung war.

Wir flogen mit ca. 100 Knoten (etwa 185 km/h), also alles was die alte Cessna hergibt, und bekommen dann den Funkspruch vom Düsseldorfer Lotsen, dass wir jetzt aber „bitte nicht mehr viel langsamer werden sollen“… wir gaben uns natürlich die allergrößte Mühe dem Folge zu leisten, und überflogen anweisungsgemäss die befeuerte Piste 23L entlang dem hellerleuchteten Vorfeld des Flughafen – siehe Video. Man kann sich das in etwa so vorstellen, als wenn man bei Gegenwind mit einer vollbeladenen Ente aufgefordert wird, aus dem Windschatten eines Vierzigtonners herauszuziehen, um diesen dann „zügig“ zu überholen…

Tiefanflug EDDL

Zurück ging es dann wieder über November, dann aber nach Anweisung diesmal des Langen-Radarlotsen direkt auf Dortmund zu. So konnten noch einige schöne Aufnahmen vom „BVB-Tempel“ und vom „Florian“, dem Dortmunder Fernsehturm, gemacht werden.

Nach der diesmal recht guten Landung meinerseits rollten wir ab, informierten den Turm über unser Erreichen des GAT und sagten „good night and bye-bye“ zu Martin M. auf dem Turm.

Leider wird es nun immer recht spät dunkel, und der Dortmunder Flughafen muss bereits um 22 Uhr schließen. Ob und wie ich meine Nachtflugausbildung fortsetzen kann, müssen wir jetzt erst einmal sehen – ansonsten müssen wir auf den Herbst warten. Aber es gibt ja noch vieles weiteres zu erfliegen, über das ich Euch hier berichten kann!

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