Einundsechzigste Flugstunde: Katastrophe….

Heute sollte es eine Prüfungssimulation sein, die ich mit Fluglehrer Sven fliegen wollte. Okay, der Titel ist etwas übertrieben, aber ich hatte es mir schon deutlich besser gewünscht.

Dabei war es eigentlich kein kapitaler Fehler, der mich nach dem Flug veranlasste zu sagen, dass ich mir heute keine Lizenz ausgestellt hätte. Es war auch nicht das Fliegen an sich, das passabel war. Aber es waren die vielen Kleinigkeiten, die gestört haben, es war die mangelnde Übung beispielsweise bei der Überzieh-Übung und dem Kurvenflug (was beides bei der Wiederholung dann aber auch klappte – man ist ja lernfähig), es war das vergessene Taxi-Light und der Transponder, den ich erst nach Aufforderung des Turms einschaltete. Und es war die nicht gut genügende Organisation – wenn man in der Luft erst nach der Frequenz von Marl suchen muss, ist auf dem Klemmbrett was verkehrt.

Ok – das Abrollen von der Tankstelle zu Beginn war schon von schlechten Umständen begleitet; noch während unserer Vorflugkontrolle rollte eine weitere Maschine hinter uns, um ebenfalls zu tanken. Wir saßen bereits im Flugzeug, als ein zweiter Fluglehrer, der eben gelandet war, uns aufforderte, das Flugzeug doch schnell wegzuschieben…. wir entschieden uns mit Motorkraft abzurollen und eine andere Parkposition einzunehmen, um die Checks zu vollenden. Dass dabei das Kniebrett mit meiner gesamten Flugplanung herabfiel und sich unter einem Sitz verkeilte war sicherlich nicht die Ursache für den verkorksten Flug, trug aber bestimmt auch dazu bei. Allerdings: Geflogen bin ich, und nur ich habe die Fehler gemacht. Allerdings hoffe ich auch daraus gelernt zu haben. Ich denke nicht, dass mir das in dieser Form wieder passieren wird . Fest vorgenommen habe ich mir schon einmal, dass der Flieger hinter mir mindestens genauso viel Zeit hat wie ich, wenn ich an der Tanke stehe. Und so einiges anderes.

Für heute bin ich bedient – ich denke nächste Woche geht es weiter!

Ein Kommentar zu „Einundsechzigste Flugstunde: Katastrophe….

  1. Kopf hoch, wird schon. In der Aufregung passieren solche Dinge schon einmal. Sollte natürlich nicht! Dir fehlt einfach die Routine, du machst zu viele Pausen. Auf jeden Fall wirst Du es schaffen, weil Du es kannst!!

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