Einundsechzigste Flugstunde: Katastrophe….

Heute sollte es eine Prüfungssimulation sein, die ich mit Fluglehrer Sven fliegen wollte. Okay, der Titel ist etwas übertrieben, aber ich hatte es mir schon deutlich besser gewünscht.

Dabei war es eigentlich kein kapitaler Fehler, der mich nach dem Flug veranlasste zu sagen, dass ich mir heute keine Lizenz ausgestellt hätte. Es war auch nicht das Fliegen an sich, das passabel war. Aber es waren die vielen Kleinigkeiten, die gestört haben, es war die mangelnde Übung beispielsweise bei der Überzieh-Übung und dem Kurvenflug (was beides bei der Wiederholung dann aber auch klappte – man ist ja lernfähig), es war das vergessene Taxi-Light und der Transponder, den ich erst nach Aufforderung des Turms einschaltete. Und es war die nicht gut genügende Organisation – wenn man in der Luft erst nach der Frequenz von Marl suchen muss, ist auf dem Klemmbrett was verkehrt.

Ok – das Abrollen von der Tankstelle zu Beginn war schon von schlechten Umständen begleitet; noch während unserer Vorflugkontrolle rollte eine weitere Maschine hinter uns, um ebenfalls zu tanken. Wir saßen bereits im Flugzeug, als ein zweiter Fluglehrer, der eben gelandet war, uns aufforderte, das Flugzeug doch schnell wegzuschieben…. wir entschieden uns mit Motorkraft abzurollen und eine andere Parkposition einzunehmen, um die Checks zu vollenden. Dass dabei das Kniebrett mit meiner gesamten Flugplanung herabfiel und sich unter einem Sitz verkeilte war sicherlich nicht die Ursache für den verkorksten Flug, trug aber bestimmt auch dazu bei. Allerdings: Geflogen bin ich, und nur ich habe die Fehler gemacht. Allerdings hoffe ich auch daraus gelernt zu haben. Ich denke nicht, dass mir das in dieser Form wieder passieren wird . Fest vorgenommen habe ich mir schon einmal, dass der Flieger hinter mir mindestens genauso viel Zeit hat wie ich, wenn ich an der Tanke stehe. Und so einiges anderes.

Für heute bin ich bedient – ich denke nächste Woche geht es weiter!

Sechzigste Flugstunde: Nine Eleven

Zugegeben: Ein etwas reißerischer Titel für meinen Dreiecksflug, aber heute jährt sich die Terroranschläge von Mohammed Atta und seiner Mörderbande auf das WTC und den Pentagon, sowie auf ein Passierflugzeug, das sich in einen Acker in Pennsylvania bohrte, zum 19. mal.

Geplant und durchgeführt wurde von mir ein Flug von Dortmund nach Damme, von dort weiter nach Paderborn und wieder zurück nach Dortmund; dieses Mal sind an jedem Punkt Landungen vorgesehen.

Bei leicht dunstigem Wetter ging es dann gegen Mittag los, und störungsfrei flog ich via das Osnabrück-VOR nach Damme. Etwa 8 Meilen vorher meldete ich mich per Funk an und erhielt die Information, dass die Piste 28 in Betrieb sei und dass Fallschirmspringer am Platz aktiv seien.

Damme ist recht leicht zu finden, von Süden aus angeflogen liegt der Platz in der Nähe einer Gruppe von Windrädern, westlich eines kleinen Sees, dem Dümmer.

Mein Weg nach Damme

Damme stellte gleizeitig meine bislang kürzeste Landebahn dar, nur 700 Meter Asphalt stehen zur Verfügung. Das reicht für eine Cessna 172 aber für zwei Landungen, und da ich ziemlich nah an der Schwelle aufsetzte, stellte mich dies auch vor keinerlei Probleme.

Flugplatz Damme

Ich fragte kurz nach, wo ich die Kilo-Delta abstellen kann, und machte mich auf den Weg zum Turm, denn hier wollte ich einerseits meine Landegebühr bezahlen (8 € normalerweise, da ich aber Flugschüler bin nur 4 €), andererseits aber einen Stempel auf meinem Flugauftrag einsammeln wollte, als Nachweis meines Besuchs. Der Türmer war sehr nett und freundlich und wünschte mir für den Rest meiner Ausbildung noch alles Gute.

Ich trank noch eine Cola im Restaurant und machte mich wieder auf den Weg, denn ich hatte ja erst einen Teil meiner Reise hinter mir.

Auf ging es in Richtung Paderborn. Zunächst führte mich mein Weg nochmals über den Mittellandkanal zum Osnabrück-VOR, von dort weiter über Bielefeld (gibt es eigentlich ja nicht 😉 ) dann nach Paderborn.

Der Mittellandkanal aus etwa 2600 Fuß Höhe

Über den Pflichtmeldepunkt Echo durfte ich dann auch in die Kontrollzone zur Landung auf Piste 24 einfliegen; ich durfte direkt in den Queranflug eindrehen, was die Sache vereinfachte.

Damme – Paderborn

Nach meiner Landung machte ich mich wieder auf den Weg, um mir einen Stempel abzuholen (Die Landegebühren in Paderborn werden direkt mit der Flugschule abgerechnet). Hier dann Erstaunen meinerseits, denn der freundliche Mitarbeiter erklärte mir, dass sie dies derzeit nicht dürfen, wegen Corona…. ich frage mich immer noch worin die Gefahr besteht einen Stempel auf ein Stück Papier zu drücken… aber gut, Fluglehrer Christof hatte mich diesbezüglich vorgewarnt und mir gesagt, das sei nicht schlimm. Zum Beweis habe ich einfach ein Foto vom Flughafen gemacht, in den Metadaten sind ja Geokoordinaten und Zeit gespeichert…

Flughafen Paderborn und Kilo-Delta

Es wurde Zeit für den Heimweg. Also in die 172 eingestiegen, und los ging es. Ich durfte wie gewünscht über November ausfliegen; im Steigflug kam mir plötzlich ein Schwarm Vögel recht nahe, gottlob nicht zu nahe.

Der weitere Weg sollte mich direkt über den Flugplatz Soest führen; jedoch sah ich schon von weitem, dass auch dort Fallschirmspringer aktiv waren. Ich beschloss also, von meiner geplanten Route abzuweichen und die Fallschirmsprung-Zone südlich zu umfliegen. Dies bedeutete zwar einen Umweg, aber so war eine gegenseitige Gefährdung ausgeschlossen.

Ich meldete mich kurz vor Dortmund beim Turm an, und dass ich über Echo gerne in die Kontrollzone zur Landung einfliegen würde. Der Turm gab mit noch schnell einen Squak (damit kann er mich eindeutig identifizieren), den ich im Transponder einstellte (6561), und bat mich, nachdem ich die Freigabe zum direkten Queranflug auf die Piste 24 erhalten hatte, einen kurzen Anflug zu machen. Der Bitte kam ich natürlich nach, auch wenn ich jetzt sehr schnell Höhe abbauen musste, aber die anschließende Landung war wieder mal butterweich und hätte jeden Passagier für den vorangegangenen „kontrollierten Absturz“ entschädigt.

Paderborn – Dortmund. Gut zu sehen mein Ausweichmanöver um Soest.

Ich machte den Turm noch auf eine fehlende Rollbahnmarkierung aufmerksam (wird wohl der Rasenmäher gewesen sein…) und stellte die KD einigermaßen erschöpft, aber hochzufrieden ab.

Nun kann die Prüfungsvorbereitung beginnen. Mein Fluglehrer Sven scharrt schon mit den Hufen…

Neunundfünfzigste Flugstunde: Gimme five!

Nachdem meine Flugausbildung urlaubsbedingt wieder ausgesetzt war, wenngleich ich an meinem Urlaubsdomizil Besuch von einem guten Freund mit seiner Mooney hatte, „verdonnerte“ mich Fluglehrer Christof heute zunächst zu fünf Solo-Platzrunden, damit ich nachweisen konnte dass ich während meines Müßiggangs in Schweden nichts verlernt hatte. Es ist aber auch üblich dass ein Flugschüler nach mehr als zwei Wochen Pause sich zunächst einmal wieder „freifliegt“.

Landung der Mooney 231 in ESGE

Anbei für den geneigten Leser mein Flightlog, die Platzrunden, links wie rechts, habe ich sauber geflogen, der Funk war einwandfrei und die Landungen weich wie Butter. Ich war mit meiner Leistung selbst zufrieden, auch wenn Eigenlob bekanntlich stinken soll. 🙄

Links- und Rechtsplatzrunden in Dortmund, inkl. eines verlängerten Gegenanflugs, da ich als Nr. auf einen Airbus folgen sollte.

Am Freitag soll es jetzt, entsprechendes Wetter vorausgesetzt, an das „Große Dreieck“, also einen Navigationsflug mit Zwischenlandungen, gehen. Damit wären die Pflichtübungen meiner Ausbildung abgeschlossen; es wird noch mindestens ein Prüfungsvorbereitungsflug folgen, und dann die praktische Prüfung….

Achtundfünfzigste Flugstunde: Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland…

Nun, es ist wie es ist: Um Prüfungsreife zu erlangen, muss man mindestens 10 Stunden im Alleinflug verbracht haben. Und so musste ich nun noch eine weitere Stunde „abbummeln“, um auf diese Mindeststunden zu kommen. Zusammen mit dem „Großen Dreieck“ werde ich sie dann wohl zusammen haben.

Und so führte mich mein mittlerweile dritter Ausflug ins – nein: über das Sauerland, mit seinen Wäldern, Bergen und Stauseen. Der Flug startete wie immer in Dortmund, ging dann über Meinerzhagen, Plettenberg, Schmallenberg, Meschede und Soest zurück wieder nach Dortmund.

Die Thermik war heute zwar etwas geringer als zuletzt, aber dennoch stelle ich mir in den ersten Minuten bei solchem „Fahrstuhlwetter“ immer die Frage: Warum tue ich mir das eigentlich an? Danach wird die Frage dann aber abgelöst durch die Feststellung: Na also, geht doch, haste doch ganz gut im Griff! Und gipfelt spätestens nach der Landung mit dem Hochgefühl, einen geilen Flug gehabt zu haben, mit Aussichten, die nur wenige andere genießen können und dem Wissen um eine Kunst, die nicht jeder beherrscht: Die des Fliegens. Ich kann nur jedem empfehlen, es auch einmal zu probieren!

Der Möhnesee von Südosten aus gesehen, Höhe etwa 3500 Fuß

Wenn man sich dann das Log ansieht, dann braucht man für die Strecke, für die man mit dem Auto den ganzen Tag benötigen würde, gerade einmal eine gute Stunde., und das mit der vergleichsweise langsamen Cessna 172N. Das ist der zweite Vorteil, den einem das Fliegen bietet: Große Distanzen schnell zu überwinden.

Blick auf das Sauerland

Und die Kritik an dem Flug heute? Bis auf einen wirklich ärgerlichen Anfängerfehler (Transponder vergessen einzuschalten) gab es eigentlich nichts auszusetzen; auch Christof, dem ich das Log zeigte, war zufrieden.

Soll und Ist überm Sauerland

Na, dann darf ich das auch sein!

Siebenundfünfzigste Flugstunde: Münsterland und Sauerland

Da ich noch Solostunden benötige (10 sind mindestens vorgeschrieben, um die praktische Prüfung ablegen zu dürfen) und um diese nicht sinnlos in Platzrunden zu verballern, wurde ich heute auf meinen zweiten Solo-Navigationsflug geschickt.

Die Route führte über Telgte (finde ich bald im Schlaf, Andy!), Oelde, die Stadt Lippstadt und den Flugplatz Meschede wieder zurück nach Dortmund.

Empfand ich schon den letzten Flug aufgrund der Thermik etwas anstrengend , so war das heute aber noch eine Steigerung dessen. Am Hangar traf ich auf Martin M., der mich bereits vorwarnte. Und obwohl ich die Cessna bis zur Halskrause volltankte und selbst ja beileibe alles andere als eine Elfe bin (sprich: ich bringe aufgrund meines…. schweren Knochenbaus… gut Gewicht in die Maschine), glich der gesamte Flug einer Achterbahnfahrt, und zwar vom Start weg, bis zur (vorweggenommen: guten!) Landung.

Mit an Bord mein SkyDemon als Hilfestellung, wobei das Navigieren mit den Kursangaben auch ohne „moving map“ erstaunlich gut klappt. So war das Kurshalten ein geringeres Problem als die Höhe zu halten, ging der Fahrstuhl mal unvermittelt auf oder ab – ständig gab es etwas zu korrigieren. Ich denke bei solch einem Wetter werde ich künftig lieber über die Wolken steigen, dort ist es dann in der Regel deutlich ruhiger, denn Wolken steigen nur so weit auf wie Thermik herrscht. Darüber ist Ruhe…

So gestaltete sich das Auffinden der Ziele als relativ leichte Übung, vor allem wenn man Kennnisse von der Umgebung besitzt. Eine gute Vorbereitung ist also Pflicht, damit man ständig weiß, wo man sich gerade befindet.

Spannend wurde es dann nach Erreichen von Lippstadt, denn es sollte dann aus dem flachen Münsterland in das des Sauerlandes gehen. Die Mindestflughöhe für diesen Bereich liegt bei 3400 ft., ich stieg auf etwa 3700 ft., besser Dich noch ein wenig mehr Reserve…

Die eigentliche Herausforderung waren aber die bei solchen Wetterlagen in Rudeln auftretenden Segelflieger. Wer sich einmal an einem Sonntag Nachmittag bei guter Thermik diese Region auf Flightradar24 ansieht, der wird verstehen was ich meine.

Heute allerdings: Nada. Nicht ein einziger Segelflieger. Nicht dass ich enttäuscht gewesen wäre, beileibe nicht. Ich war recht froh, als einzigem Verkehrt zuvor zwischen Telgte und Oelde einer Mike-Klasse (Ultraleichtflieger) ausgewichen zu sein. So blieb Zeit, die waldreichen Hügel mit den eingebetteten Talsperren zu bewundern und die Reflexionen des Himmels auf dem Wasser zu bestaunen. Leider sorgte die Thermik und der Wind immer wieder dafür, dass dieser Augenblick für den Piloten von kurzer Dauer war, denn dann musste wieder der Kurs oder die Höhe oder beides korrigiert werden.

An Landmarken gab es in jedem Fall keinen Mangel, und so nahm ich etwa fünf Minuten vor dem Pflichtmeldepunkt Echo wieder Kontakt zum Dortmunder Turm auf, wo mich die wohlbekannte Stimme von Martin M. begrüßte und mich auch in die Kontrollzone einfliegen und alsbald auch landen lies.

Insgesamt bin ich mit dem Flug heute zufrieden; schön ist bestimmt anders, wenn man auch mal Zeit hat die Landschaft etwas mehr zu bestaunen. Aber vielleicht bietet sich diese Gelegenheit ja am Montag, da soll es dann wieder in Richtung Sauerland gehen, entsprechendes Wetter wie immer vorausgesetzt.

Auch heute darf ich mit Plan und Ausführung recht zufrieden sein! Gut zu sehen im Profil unten: Die Höhe variierte ständig, sowie der Höhenanstieg zum Sauerland.

Sechsundfünfzigste Flugstunde: Mutterseelenallein

Heute habe ich wieder einen Meilenstein geschafft: Der erste Navigationsflug, allein, ohne Fluglehrer.

Bereits gestern bekam ich von Florian ja eine Strecke zugewiesen. Wir trafen uns vor dem Flug noch, und da dieser nur etwa 45 Minuten dauern sollte, erweiterten wir die Strecke noch um den Flugplatz „Schwarze Heide“ in Dinslaken, denn der Flug sollte laut Ausbildungsplan schon in etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.

Also die Flugvorbereitung neu gemacht, und Florian stellte mir einen schriftlichen Flugauftrag aus, mit dem ich mich auf den Weg machte.

Das Wetter war heute sehr gut, blauer Himmel, nur sehr wenige Wolken zeigten sich am Himmel. Allerdings sorgt an solchen Tagen die Sonne dafür, dass sogenannte „Blauthermik“ entsteht, also Thermik, ohne dass Wolken zu sehen sind. Dadurch wurde der Flug etwas rumpeliger, ohne aber zu unangenehm zu werden.

Ich startete also wie gewohnt, nachdem ich mir die Genehmigung des Turms eingeholt hatte, die Kontrollzone über Whisky zu verlassen, und nahm Kurs auf Marl. Die Route hatte ich zuvor in meine Papierkarte eingezeichnet; jedoch muss ich zugeben, dass solch ein relativ dünner Bleistiftstrich in einem Flugzeug hinter dem Steuer mit Sonnenbrille und einem halbwegs aufgeregten Piloten einigermaßen schlecht zu erkennen ist… Da gibt es Optimierungsbedarf! Gut, dass ich zunächst noch als Backup mein iPad mit der Navigationssoftware „SkyDemon“ dabei hatte – das beruhigte dann doch ungemein, dieses neben sich auf dem Sitz zu wissen.

Marl war dann doch auch recht leicht zu finden, wie übrigens Dinslaken auch, und beide haben eine recht ähnliche Platzrunde, in die ich von Süden her einflog, nachdem ich mich schon zuvor über Funk bei den Plätzen angemeldet und meine Absicht, einen tiefen Überflug zu machen, kundgetan hatte. In Dinslaken verlängerte ich meinen Gegenanflug, da eine Pilotin gerade eine Ziellandeübung durchführte und ich ihr Gelegenheit geben wollte, dies ungestört zu tun.

Alsdann ging es weiter in Richtung Telgte. Der Weg führte mich dabei südlich am Flugplatz Borkenberge vorbei. Zunächst aber passierte etwas unangenehmes: Die Batterien meines aktiven Headsets (Bose A20 – ein aktives Headset legt über unerwünschte Geräusche quasi ein „Gegengeräusch“, sodass das unerwünschte eliminiert wird) waren leer, und als passives Headset taugt es leider nur bedingt. Der Lärmpegel war also entsprechend. Da ich aber schon mehr als die Hälfte des Weges geschafft hatte beschloss ich weiterzufliegen.

Wie ich also so mit dem Headset haderte, sah ich dann plötzlich auch eine andere Maschine, ebenfalls eine C172, sie mir sehr nah kam. Ausweichen musste ich zwar nicht, es erschien mir aber dennoch recht knapp gewesen zu sein. Lehre daraus: Immer den Horizont beobachten, immer! Und entweder bei FIS anmelden, oder aber die Frequenz des nächsten Flugplatzes eindrehen, vielleicht hat sich der Kollege ja in Borkenberge angemeldet gehabt und ich hätte vorher von seiner Anwesenheit Kenntnis erlangt.

Der weitere Weg nach Telgte stellte mich vor keine Probleme – bis ich kurz vor dem Flugplatz war. Ich wusste, dass sich dieser kleine Kobold irgendwo hinter dem Wald versteckte, aber da ich ja bereits von meiner Reiseflughöhe gesunken war, um mich in die Platzrunde einzureihen, konnte ich das Biest nicht sehen.

Also tat ich „verbotenes“: Ich schaute auf meine Moving Map und flog danach. Das passte dann auch irgendwie fast genau, und als ich in den Queranflug ging, sah ich ihn auch schwarz, breit und lang links von mir!

Auch hier flog ich tief über die Piste und startete durch, um mich auf den Heimweg zu machen. Über das Hamm-VOR sollte es nach November EDLW (Dortmund) gehen. Aber irgendwie funktionierte das nicht so, wie zuvor geübt…. also an den Pfad auf dem SkyDemon gehalten, obwohl das dort schon überflüssig war, denn Dortmund war schon fast zu sehen, und so ging es auch mit terrestrischer Navigation (=aus dem Fenster auf den Boden gucken) in Richtung Heimatflughafen.

Kurz vor November also auf 134,180 MHz mein Begehren geäußert, und ich durfte in die Kontrollzone einfliegen. Ob es am Headset lag oder der Aufregung, die mich während des Fluges begleitete, den genehmigten Queranflug führte ich als genehmigten Gegenanflug aus, was erstens einen (sehr lieb gesprochenen!) Rüffel vom Tower einbrachte und zweitens mich auf den rechten Weg.

Die Abschlusslandung geriet eher als kontrollierter Absturz… Mann, Mann Mann… das kann ich besser!

Noch zwei weitere Navigationsflüge, und dann bin ich fast fertig…

Hier wieder der geplante und der tatsächliche Flugweg von heute. Insgesamt gar nicht so übel, die Fluglehrer waren zufrieden!

Fünfundfünfzigste Flugstunde: IFR-Brille

Heute hatten wir ein wenig mehr Zeit, da mein Mitschüler Mike G. sich leider einige Rippen gebrochen hat und wohl vorerst ausfällt – gute Besserung an dieser Stelle!

Also setzten Florian und ich uns hin und arbeiteten zunächst einmal einen Flugplan aus, denn langsam geht es auf die Prüfung zu, und der Prüfungsflug will ja auch gewissenhaft und nach Prüfungsordnung vorbereitet werden. Wir planten einen Flug von Dortmund nach Stadtlohn, dann weiter nach Münster/Osnabrück und über das Hamm-VOR zurück nach Dortmund.

Plan (pink) und Wirklichkeit (blau). Zu erkennen ist, dass das Fliegen mittels Funknavigation von Münster zum Hamm-VOR sehr gut klappte

Des Weiteren nahmen wir uns vor, ein wenig Instrumentenflug zu üben, denn auch für den Sichtflug-Piloten steht dies auf dem Lehrplan. Hierzu wird dem armen angehenden Piloten eine Art blickdichter Sonnenschirm auf die Stirn gesetzt, sodass er keine Außensicht mehr hat und sich vollkommen auf die Instrumente konzentrieren muss, wobei er stets Höhe, Fluglage, Kurs und Geschwindigkeit im Auge behalten und gegebenenfalls korrigieren muss.

Des Weiteren sollte ich diesmal auch die benötigte Zeit zwischen einzelnen Streckenabschnitten mitschreiben. Das war gar nicht so einfach, denn mein Kniebrett (ein Klemmbrett, das mittels Klettverschluss am Oberschenkel befestigt wird) war mies organisiert. Da ist also Optimierungsbedarf – aber gut, dass man das auch mal gemacht hat. Die von mir aufgeschriebenen Zahlen glichen dann auch mehr einer altsumerischen Keilschrift als unseren arabischen Zahlen, lesen kann das wohl niemand mehr. Aber auch das ist wohl eher eine Übungssache und klappt demnächst schon besser.

Der Flug selbst verlief gut und ich habe auch Stadtlohn auf Anhieb gefunden, auch der Funk klappte heute hervorragend und ich vergaß auch nicht Kleinigkeiten wie sonst schonmal den Transponder, oder das Landelicht oder was auch immer. Sicherlich ist das der Tatsache geschuldet, dass ich jetzt relativ oft fliege und genügend Übung bekomme.

In Stdtlohn meldeten wir nur einen tiefen Überflug über die Bahn an, aber auch der Anflug war gut, vielleicht etwas hoch, aber nicht zu viel, und auch eine Landung wäre geglückt. Flugs ging es weiter in Richtung Flughafen Münster-Osnabrück. Auch der Weg dorthin stellte kein Problem dar, ebensowenig der Einflug in die Kontrollzone, tiefer Überflug über die Piste, Ausflug aus der Kontrollzone und Kurs auf das Hamm-VOR.

Nach Erreichen und Überfliegen das VOR brachen wir unseren geplanten Flug ab, um die IFR-Brille aufzusetzen. Ich sah – nichts. Zumindest draußen. Dafür heftete sich mein Blick an die Instrumente. Nun „quälte“ Florian mich mit Flugübungen wie „geh mal auf Kurs 120 Grad!“ oder „mach mal einen Vollkreis links und halte die Höhe!“, um schließlich navigatorische Aufgaben dazu zu nehmen und mich ein VOR-Radial suchen und fliegen zu lassen. Zum krönenden Abschluss übernahm er das Ruder, flog links und rechts und in jedem Fall so, dass ich die Orientierung komplett verlieren sollte. Danach durftebich die Brille absetzen und unsere Position mittels Kreuzpeilung der VOR Hamm und Dortmund bestimmen – was ebenfalls gut gelang. Dann war ich fertig, im doppelten Sinne, und durfte den Heimweg antreten. Nachdem uns Fluglotse Martin M. beim Einflug in die CTR Dortmund begrüßt hatte, durften wir auch direkt in den Queranflug zur Piste 06 gehen und dort sehr schön weich landen – na also, geht doch!

Bei der anschliessenden Abschlussbesprechung in der Flugschule hatten wir dann die Idee, morgen meinen ersten Dreiecksflug zu wagen, das heißt ich bekomme einen schriftlichen Flugauftrag und fliege alleine ohne Lehrer. Florian fing an mit „München, Tegel und zurück“, wir einigten uns dann aber auf Marl, Telgte und zurück, was sich immerhin ähnlich anhört und auch vollkommen ausreichend ist. Ich werde mich dann jetzt einmal an die Flugplanung setzen und Euch morgen berichten!

Vierundfünfzigste Flugstunde: Butterweich in Borkenberge

Gestern mussten wir unseren geplanten Weiterflug nach Borkenberge wegen des Wetters leider abbrechen und nach Dortmund zurückkehren; deshalb nahmen wir heute unter deutlich besseren metreologischen Voraussetzungen einen neuen Anlauf. Diesmal sollte es dann direkt ab Dortmund dorthin gehen, ohne den Umweg über Telgte.

Aus der Dortmunder Kontrollzone ging es dann über den Pflichtmeldepunkt Whisky hinaus, der an der Autobahn A2 liegt und aus der Luft sehr gut durch dort stehende gelbe Container auszumachen ist. Gleichzeitig führt die A2 dort über eine Bahnlinie, der wir bis Lüdinghausen folgten. Ab Lüdinghausen dann bogen wir in westlicher Richtung ab, und man konnte den Flugplatz Borkenberge schon ausmachen.

Wir stellten die Funkfrequenz auf Borkenberge-Info ein und meldeten uns dort für Touch-and-Go’s an.

Borkenberge hat die Schwierigkeit einer recht kurzen Piste, wobei aus beiden Richtungen im Endanflug (und natürlich auch beim Start) Bäume überflogen werden müssen, sodass bei den beabsichtigten Touch-and-Go’s die Landung schon recht präzise sitzen muss; andernfalls wird daraus eine Abschlusslandung, da die restliche Piste für den Start nicht mehr lang genug ist, um über die Bäume hinweg zu kommen.

Vielleicht noch ein paar Worte zu dem unkontrollierten Flugplatz: Der Funk wird dort wesentlich lockerer gehandhabt als in der Kontrollzone. Man ist nicht so sehr auf korrekte Sprechgruppen fixiert, und eine Information kann auch schon mal ein wenig… lässiger herüberkommen. So auch heute ein Erlebnis, das ich kurz wiedergeben möchte:

Ich: “Delta-Echo-Foxtrott-Kilo-Delta, im rechten Gegenanflug!“ (Damit Info und andere Luftfahrer wissen, wo ich gerade bin)

Anderes Flugzeug: “Ach, da sind wir auch gerade, im Gegenanflug! Seht Ihr uns?“

Ich: „Kilo-Delta, negativ!“

Borkenberge-Info: „Nee, aber ganz weit vorne!“ (wo immer das auch ist…)

Ich: „Die Kilo-Delta geht in den rechten Queranflug…“

Nicht nur, dass es unangenehm ist ein anderes Flugzeug auf derselben Position irgendwo zu wissen und es nicht zu sehen; erschwerend kommt hinzu, dass der „Gegenanflug“ immer eine Linksplatzrunde beschreibt, der „rechte Gegenanflug“ immer eine Rechtsplatzrunde. Beides beschreibt also dieselben Strecken, nur in unterschiedlichen Richtungen. Angenommen die Meldung des anderen Flugzeuges wäre korrekt gewesen, wären wir möglicherweise auf Kollisionskurs gewesen. Man kann erkennen wie wichtig eine korrekte Positionsmeldung sein kann!

Ich muss zur Ehrenrettung des unbekannten anderen Piloten aber auch bemerken dass dies ein häufiger Fehler ist der auch mir schon unterlaufen ist – ich werde aber nunmehr vermehrt darauf achten, versprochen!

Zurück zu den Touch-and-Go’s: Wir flogen in einer weiten Linkskurve also in den rechten Gegenanflug zur Piste 25, die in Betrieb war. Langsam sanken wir auf die Platzrundenhöhe von 1200 Fuß, gingen in den Queranflug und danach in den Endanflug. Die folgende Landung gelang auf den Punkt, butterweich und war einfach perfekt, was Florian mir auch sofort so bestätigte. Klasse! Ich habe ihm so auch gleich mal gezeigt, dass ich auch sanfte Landungen kann…. also Klappen auf 10 Grad, Vollgas rein und die Vergaservorwärmung aus und ab dafür… noch eine Platzrunde!

Ich will ja nicht angeben, aber ich glaube langsam: Fliegen kann ich 😎, denn auch die nächste Landung gelang so perfekt wie die erste! Ich war sooo stolz auf mich!

Mit diesem schönen Erfolg ging es dann wieder per terrestrischer Navigation zurück nach Dortmund. Auch der Rückweg gelang dem angehenden Piloten mühelos, die Kommunikation mit dem Dortmunder Turm war allerdings nur so mittelgut (vielleicht der Einfluss des unkontrollierten Platzes mit seinem laxen Funkverkehr…!?!), da ich ihn nicht korrekt angerufen hatte – dennoch durfte ich direkt in der Queranflug gehen, ohne zuvor einen Pflichtmeldepunkt ansteuern zu müssen; dies liegt sicher im derzeit dünnen Betrieb am Flughafen Dortmund begründet.

Ist es noch nötig die wiederum butterweiche Abschlusslandung in Dortmund zu erwähnen? Sicher nicht…. heute bin ich einfach vollkommen zufrieden – morgen sind bei entsprechendem Wetter Soloplatzrunden angesetzt, denn da fehlen mir noch ein paar Pflichtstunden im Flugbuch. Bestimmt nicht so interessant wie ein Ausflug aus der Kontrollzone, aber als Vorbereitung für meine Solodreiecke unverzichtbar. Die werden dann sicher wieder interessant. Aber mal sehen was morgen so passiert, man weiß ja nie!

Borkenberge – darf nicht für navigatorische Zwecke verwendet werden!

Dreiundfünfzigste Flugstunde: Telgte gefunden – Borkenberge nicht

Heute ging es wieder mit Florian raus. Nachdem wir die Cessna betankt hatten (irgendwie darf ich das derzeit immer machen), ging es nach langer Zeit mal wieder raus aus der Dortmunder Kontrollzone ins Münsterland. „Terrestrische Navigation“ stand auf dem Stundenplan, also nur mit Karte und Bodensicht, ohne Instrumente oder andere Hilfsmittel.

Das Wetter war dazu allerdings eher nicht so toll. Wir stiegen auf 2000 Fuß, und es war schon ziemlich diesig, leichter Regen begleitete uns quasi über den gesamten Flug. Und die Sicht war nur mäßig. Einen Horizont konnte man nicht erkennen, dennoch waren markante Bauwerke und Wegstrecken noch gut zu erkennen.

Das erste Ziel sollte der Flugplatz Telgte sein, ein Platz, der nach den Sagen und Mythen sich arglistig hinter einem Wald verbirgt und leicht zu verpassen sei*. Dennoch gelang es mir diesen kleinen Teufel recht gut und auf Anhieb zu finden – Ziel 1 des Fluges erreicht!

In einer Linkskurve drehten wir nach Westen ab, um über Münster und dann dem Dortmund-Ems-Kanal entlang zum Flugplatz Borgenberge zu fliegen, denn hier war ich zwar noch nie, der Platz ist bei Prüfern aber sehr beliebt, und daher wollte ich ihn zumindest einmal anfliegen.

Kurz hinter Münster, wir lösten uns gerade vom Kanal als wegweisenden Begleiter, um auf Borkenberge zuzuhalten, verschlechterte sich das Wetter aber immer mehr, und die Wolkenuntergrenze sank immer tiefer, was uns auch immer tiefer zwang, denn als VFR-Pilot darf man ja keine Wolken durchfliegen. Wir beschlossen daher, das Ziel aufzugeben und nach Dortmund zurückzufliegen. Das Dortmunder ATIS versprach dort wesentlich bessere Wetterbedingungen. Also eine Linkskurve geflogen, und plötzlich befanden wir uns mitten in einem Wolkenfetzen, der uns komplett blind machte und der Sicht nach draußen beraubte! Gott sei Dank war das wirklich nur eine recht kleine, und wir tauchten kurz darauf wieder aus der Wolke auf – und hatten eine völlig andere Fluglage eingenommen als ich annahm zu haben! Ich wähnte mich in einer stabilen 30-Grad Linkskurve unter Beibehaltung der Höhe, befand mich allerdings eher in einer 45-Grad-Kurve mit deutlichem Sinkflug, was bei einer Höhe von nur 1200 Fuß nicht viel Spielraum nach unten bedeutete. Dennoch fühlte ich mich zu keiner Zeit unsicher, was aber in der Person von Florian begründet ist, der ja ausgebildeter Berufspilot ist und mit diesen Wetterlagen vertraut ist. Alleine wäre mir, ehrlich gesagt, vielleicht doch mulmig geworden.

Florian wies mich dann an, die Höhe noch weiter zu reduzieren, wir gingen hinunter auf 900 Fuß, und dem Kanal weiter zu folgen. So fanden wir dann auch einfach den Weg zurück nach Dortmund, um dann eine, euphemistisch ausgedrückt, etwas unschöne Landung hinzulegen („wir leben, also gut genug…“).

Natürlich hatten wir ein Navi dabei, wir konnten also gar nicht verloren gehen. Aber da habe ich eigentlich nicht drauf geschaut – das wäre ja nicht der Sinn der Übung gewesen.

Morgen soll es wieder in die Luft gehen, ich bin mal gespannt was mich da erwartet..!

*ein kleiner Insider unter Freunden! Natürlich ist Telgte ein ganz normaler Flugplatz wie jeder andere auch.

Zweiundfünfzigste Flugstunde: Endlich wieder frei

Vereinbart worden war sie schon in der letzten Woche, diese zweiundfünfzigste Flugstunde: Kurz vor Svens B.‘s Urlaub wollte er noch eine Runde mit mir drehen. Ich freute mich darauf natürlich, auch, weil ich ihn in diesem Jahr noch gar nicht gesehen hatte.

Umso düsterer waren die Aussichten dann heute morgen: Eine tief hängende Wolkendecke befand sich den ganzen Vormittag über uns, und auch METAR und TAF des Dortmunder Flughafens versprachen ebenso nichts gutes wie das GAFOR des Deutschen Wetterdienstes.

METAR und TAF des Flughafens Dortmund
GAFOR des DWD

Aber Sven wäre nicht Sven, wenn er es nicht doch versuchen würde, sieht er auch nur den Hauch einer Chance. Und so verabredeten wir uns für eine Stunde später als geplant.

Ich war weiterhin missmutig. An der Flugschule eingetroffen meinte auch Fluglehrer Christof H., dass es eher weniger nach einer Flugstunde aussieht. Meine Vorfreude hielt sich daher auch in engen Grenzen, da ich mich ja eigentlich wieder freifliegen wollte, und die Erfahrung aus der 49. Flugstunde im November ja die war, dass man mich bei Wolken am Platz in keinem Fall Solo losschicken würde…. meine Erwartungen waren also gedämpft.

Also gingen Sven und ich zur Kilo-Delta, machten die Vorflugkontrolle und rollten los zur Piste 24 (Bremstest zu Beginn vergessen, Klappen nicht eingefahren vorm Rollen).

Und dann ging es schon los! Die Wolkenuntergrenze lag deutlich über der Platzrundenhöhe von 1500 ft. (Transponder vergessen einzuschalten), und es war kaum Wind vorhanden. Thermik gab es eh nicht bei der geschlossenen Wolkendecke. Die Anflüge gelangen in der richtigen Geschwindigkeit, die Landungen waren mittig auf der Bahn und sanft. Fliegerisch war alles (bis auf die Unzulänglichkeiten in Klammern hier) tippi-toppi.

Und so verkündete Sven vor der dritten Landung, dass er danach aussteigen wolle und ich alleine weiterfliegen solle! Ich bekam meine Solofreigabe, damit hatte ich ja nun gar nicht gerechnet!

Also Sven am Lower Hanger des GAT abgesetzt, und auf ging es zu drei Solorunden. Nach Vermelden der Abflugbereitschaft gab es „Start frei“ vom Turm, und die KD erhob sich in den Himmel (Taxilicht an, dafür Landescheinwerfer aus).

Bei der zweiten Runde dann, ich kurvte gerade in den Endanflug ein, kam vom Turm der Funkspruch, dass das jetzt doch ein wenig knapp werde…. Ich hatte natürlich mitbekommen, dass eine andere, schnellere Maschine auch im Anflug war und fragte mich auch, ob ich denn nun noch vorher schnell über die Piste huschen sollte, oder ob ich vielleicht die Anweisung bekomme den Gegenanflug zu verlängern oder zu kreisen oder was auch immer. Bis zu der oben zitierten Aussage kam aber nichts. Dafür aber darauf folgend die Anweisung durchzustarten und dann eine neue Rechtsplatzrunde zu fliegen.

Ich bestätigte per Funk und startete durch, fuhr die Klappen langsam wieder ein (Vergaservorwärmung vergessen auszuschalten, sorry Sven, aber ich bin einfach zu ehrlich… 😉) und stieg auf die Platzrundenhöhe.

Ob die folgende Landung deshalb etwas holpriger war und nicht so gut wie die anderen weiß ich nicht…. in jedem Fall war die Abschlusslandung wieder richtig gut.

Sven war zufrieden, fliegerisch war alles gut, und die kleineren Unzulänglichkeiten basieren auf fehlender Routine, die ich mir aber wieder erfliegen will. Mal sehen wie es weitergeht!

Der angehende Pilot nach den Soloplatzrunden in der Kilo-Delta