Fünfte Flugstunde – Frust

Auch in meiner fünften Flugstunde waren Platzrunden angesagt – und so wird es wohl auch vorerst weitergehen, denn starten und landen sind eben essentiell, wenn man fliegen möchte.

Also das Flughandbuch und den Schlüssel geschnappt, um die Vorflugkontrolle durchzuführen. Schnell noch beim Mann vom Flughafenservice bedankt, der gerade erst die „Kilo-Delta“ vorm Hangar bereitgestellt hatte und dann gewissenhaft gemäß Checkliste die Kontrolle durchgeführt. Ich hatte Christof zuvor gefragt ob ich meine GoPro anbringen dürfe, wogegen er nichts einzuwenden hatte – jedoch scheiterte mein Vorhaben darin, dass ich keine wirklich geeignete Halterung dabei hatte… also müssen wir das auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Davon abgesehen sind Platzrunden für Zuschauer wohl auch eher weniger interessant.

Nach der Rollfreigabe durch die Rollkontrolle (eine mir jetzt gut bekannte Stimme war am anderen Ende – Hallo Martin!) und der späteren Startfreigabe durch den Turm ging es endlich in die Luft: Klappen auf 10 Grad, Vollgas, bei 60 ktas die Nase hoch und dann abheben, auf 70 ktas beschleunigen und steigen, steigen, stei… – verdammt, der Wind ist heute doch stärker als beim letzten Mal, und ich war gut überrascht, Christof griff auch sofort ein, was er heute insgesamt recht oft tat. Zu oft für meinen Geschmack, was aber keine Fehlentscheidung seinerseits war, sondern dem Mist, den ich mir heute zusammenzufliegen schien, zumindest in den ersten Runden. Selbst das Höhe halten lief schon besser. Auch wenn Christof meinte, dass dies dem Wind zuzuschreiben sei, so hatte ich heute den Eindruck keine wirklichen Fortschritte gemacht zu haben – nun, vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte. Insgesamt waren es dieses Mal nur fünf Platzrunden die wir flogen, denn zum einen mussten wir innerhalb einer Platzrunde mehrere Kreise links herum fliegen (Tower: „Kreisen Sie links!“), um einer im Anflug befindlichen Boeing den Vortritt zu lassen, bei einer weiteren durften wir erst später in den Querabflug eindrehen, da der Rettungshubschrauber im Bereich unserer Platzrunde unterwegs war.

So war ich dann auch mit unserer Abschlusslandung sehr eiverstanden, wenigstens das Rollen und Einparken bereitet keine Schwierigkeiten mehr, und ich stellte die Maschine ab und sicherte sie wie gewohnt.

Donnerstag ist die sechste Flugstunde angesetzt, natürlich Platzrunden. Danach bin ich für zwei Wochen gegrounded und setze wegen eines Urlaubs aus – jedoch ist eine Skype-Sitzung in Sachen BZF II geplant.

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