Siebte Flugstunde – zwischen den Gewittern

Heute sollte um 16 Uhr die nächste Flugstunde stattfinden. Ein Blick ins GAFOR (eine Flugwettervorhersage für den VFR-Flug vom Deutschen Wetterdienst) bedeutete zwar Flugwetter, der Blick in den Himmel ließ daran aber Zweifel aufkommen.

So telefonierte ich zuvor mit Christof, der meinte dass die zuvor im Radar zu sehenden Gewitter südlich von uns verschwunden seien und wir eigentlich doch fliegen könnten, obwohl er kurz vorher alle Maschinen wieder in den Hangar hatte bringen lassen…

Also hin zur Flugschule, Schlüssel und Handbuch der Kilo-Delta geschnappt und die Vorflugkontrolle durchgeführt, Christof stieg kurz darauf ein und los ging es.

Heute war mal die Piste 06 in Betrieb, und aus Gewohnheit wäre ich fast falsch zur Rollbahneinmündung „Charly“ statt zur zugewiesenen „Bravo“ abgebogen, habe es aber noch schnell genug bemerkt.

Schnell durften wir auf die Startbahn, und dann ging es schon los…. Vollgas, bei 60 ktas leicht anheben, mit 70-75 ktas steigen bis auf 900 ft, Klappen rein, links in den Querabflug, weiter steigen auf 1500 ft, links in den Gegenanflug, Drehzahl auf 2100 rpm, auf der Höhe der Mitte der Landebahn (die sich links von uns gut sichtbar befindet) dann die Vergaservorwärmung rein, Drehzahl auf 1900 rpm, Klappen auf 10 Grad, links in den Queranflug, Drehzahl weiter runter auf 1700 rpm, sinken mit 70-75 ktas, Klappen auf 20 Grad, 1500, 1300 rpm, Klappen auf 30 Grad, links in den Endanflug, über der Schwelle das Gas ganz raus, ausschweben lassen und langsam überziehen, bis die Cessna aufsetzt. Dann wieder Klappen auf 10 Grad, Vollgas, Vergaservorwärmung raus und durchgestartet, bei 60 ktas anheben usw.

Eine Runde wurde unterbrochen, indem wir aufgefordert wurden auf ein startendes Flugzeug zu warten und statt in den Endanflug weiter geradeaus zu fliegen, also quasi den Queranflug zu einem Querabflug zu machen, danach eine Rechtskurve zu fliegen und dann direkt in den Endanflug zu gehen – wir taten wie uns aufgegeben, und die Landebahn war wieder für uns frei. Ein startender Polizeihubschrauber befindet nächsten Runde sah uns eher als wir ihn und wich uns aus, so dass er uns nicht behinderte.

Nach 4 Platzrunden jedoch nahte erneut eine Gewitterzelle, was sich in Form einer bedrohlich wirkenden Wolke sowie zunehmenden Winden äußerte, so dass wir uns für die Abschlusslandung entschieden.

Donnerstag und Freitag sind dann die nächsten Platzrunden angesetzt.

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