Glascockpit: Einweisung in das Garmin G1000 Teil 2

Trotz Coronaschutzverordnung kann man etwas für seine Weiterbildung tun: Ein Differenztraining ist keine Schulung, und so ist es auch nicht verboten, sich praktisch in die Benutzung des Garmin G1000 (oder wie hier Garmin G950) einweisen zu lassen. Die Situation wäre zwar im Prinzip auch nichts anderes, wenn wir eine Nachtflugschulung machen würden, denn da sitzen Fluglehrer und Flugschüler auch – in unserem Fall – in einer 172er Cessna, aber das Virus kann das schließlich genau unterscheiden…

Also ging es heute nicht mit der gewohnten DEFKD in die Luft, sondern mit der neueren und besser ausgestatteten N1138Y, einer Cessna 172 SP. Diese hat auch gleich ein paar PS mehr, was für eine anständigere Steigleistung sorgt, über Ledergestühl und Autopiloten verfügt und insgesamt etwas mehr Chic hat.

Die wichtigste Ausstattung ist natürlich das Garmin G950, das einem den üblichen „Uhrenladen“ ersetzt und überzusätzliche Features verfügt. Im Simulator hatten wir das ja schon geübt, nun ging es in natura los.

Arbeitsplatz in der N1138Y

Im Prinzip gibt es nicht so schrecklich viel zu berichten. Das Fluggerät fliegt sich ganz famos, ist wesentlich bequemer und offeriert mit dem Autopiloten und vielen zusätzlichen Features ein enormes Plus an Komfort. Das Ding fliegt sich fast von selbst – nein, nicht fast, sondern auch tatsächlich. Unser Weg führte uns automatisch zum Hamm-VOR, von dort aus ein Richtung Soest EDLZ, drehten in der Nähe des Möhnesees wieder zurück zum Hamm-VOR, von dort in Richtung Marl EDLM, und wir kürzten dann bereits ab Lüdinghausen ab zurück nach Dort und EDLW, wo wir noch nach einem Touch & Go noch eine weitere Platzrunde flogen und dann unsere Reise schon wieder ein Ende hatte.

Pilot unter Coronabedingungen…
Möhnesee bei Sonnenuntergang

Zwischendurch variierten wir unsere Flughöhe, meldeten uns bei FIS an, um mal einen andern Squak einzustellen, und spielten ordentlich mit dem Möglichkeiten des EFIS (Electronic Flight Instrument System) herum. Ich glaube dass man damit sehr bequem auch weitere Strecken absolvieren kann – und andererseits die Gefahr birgt, den klassischen „Uhrenladen“ zu vergessen (oder vergessen zu wollen).

Landung in Dortmund mit Befeuerung der Landebahn

Insgesamt war dies mal wieder ein tolles Erlebnis, und ich habe wieder etwas gelernt. nächste Woche, entsprechendes Wetter vorausgesetzt, geht es nochmal mit Instruktor in die Luft, danach sollte das auch alleine gehen!

PS: Das war mein 100. Beitrag hier – hätte nicht gedacht dass das mal so viel wird!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s