Siebzehnte Flugstunde: Alles in Butter

Wie bereits vorgestern angekündigt, ging es auch heute mit Platzrunden weiter. Dem geneigten Leser wird das vielleicht ein wenig langweilig, aber ich kann versichern, dass keine Flugstunde der anderen gleicht – mal gibt es mehr oder mal weniger Wind, mal mehr und mal weniger Thermik. Heute war beides einigermaßen ruhig, wobei so wenig Wind auch nicht sein muss, weil das Flugzeug dann viel schlechter steigt. Aber dennoch klappte es ganz gut.

Zunächst starteten wir auf der Piste 06, obwohl beim ersten Start das bisschen Wind dann direkt von hinten kam – nicht gerade ein Garant für eine gute Steigleistung, zumal die Kilo Delta auch noch vorher von mir vollgetankt wurde. Dennoch hob die Cessna ab, und wir starteten in die Platzrunde. In Absprache mit dem Tower gingen wir dann nach dem halben Gegenanflug mittels einer Rechtskurve um 180° um den umgekehrten (rechten) Gegenanflug, um für den Rest der Flugstunde die Piste 24 zu nutzen – der Wind stand dann genau auf der Startbahn, was sowohl für den Start als auch für die Landung wesentlich günstiger ist.

Die Touch & Go gelangen eher so lala. Nicht wirklich gut war vor allem die erste Landung, ich setzte leider mit allen drei Rädern gleichzeitig auf (was Christof mir auch zu Recht vorhielt), die folgenden waren so naja bis hart. Zwischendurch gab es auch ich ein paar kleinere Fehler beim funken (vergisst man zum Beispiel ein Wort, kann der ganze Funkspruch eine andere Bedeutung bekommen; so wurde ich heute aufgefordert, einen anfliegenden Airbus zu melden, wenn er in Sicht ist – ich quittierte mit „Melde wenn Verkehr in Sicht!“, was aber korrekt hätte heissen müssen „werde Verkehr melden wenn in Sicht“. Doppelt peinlich: Ausgerechnet mein Funkausbilder saß heute auf dem Turm und bekam das aus erster Hand mit… und zu allem Ungemach traf ich ihn nach der Flugstunde auch noch am GAT, er hatte Feierabend und wollte eine Runde fliegen – seine Ohren bekamen von seinen Mundwinkeln Besuch, als er mich sah 🙂

Aber dann, nach einem langen Endanflug zur Abschlusslandung (wir mussten besagtem Airbus ausweichend unseren Gegenanflug deutlich bis über Unna verlängern), folgte ein so butterweiche Landung, dass selbst Christof (sic!) ausrief: „Na, warum denn nicht gleich so!?!“ – Dafür dass er sonst nichts sagt, wenn es gut ist, war das fast schon wie eine Ordensverleihung!

Weiter geht es dann leider erst am Montag, da ich in den nächsten Tagen und dem Wochenende vollauf beschäftigt bin – wie immer gutes Flugwetter vorausgesetzt.

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