Zweiundvierzigste Flugstunde: Seitenwind

Nach drei Wochen endlich mal wieder in der Luft!

Nach einem wirklich schönen Urlaub mit meinen anderen beiden Leidenschaften, der besten Ehefrau von allen und unserem Oldtimer, freute ich mich natürlich auf den ersten Flug danach.

Natürlich vermasselte ich ein klein wenig den Funk zu Anfang (nix wildes, und die Dortmunder Rollkontrolle half mir freundlich über den Berg), und ich bemerkte noch gegenüber einem grinsenden Christof, dass ich mich wie ein Flugschüler benehme, aber dann rollte ich endlich auf die Piste 24 und startete!

Der Wind kam heute zunächst aus nordwestlicher Richtung und stand somit ziemlich seitlich auf der Bahn. Das ist beim Start noch weniger problematisch, beim Landen kann es aber, vor allem wenn es böig ist, unangenehm werden. Christof meinte aber dass dies mal eine ganz gute Übung sei. Nach dem Start ereilte uns dann auch doch eine unerwartet starke Thermik – ich hätte ob des bewölkten Himmels mit deutlich weniger gerechnet!

Die erste Landung war dann auch alles andere als prächtig. Also eine weitere Platzrunde gedreht… die nächste war schon besser, die dritte saß ganz gut. Ich glaube nach der vierten Runde kam dann die Ansage vom Turm, dass man die Piste drehen wolle, und ob wir erst noch auf der 24 landen wollen und dann auf die 06 gehen wollen, oder ob wir sofort die 06 nehmen möchten. Wir wollten dann doch sofort auf der 06 landen und drehten also um 180 Grad.

Der Wind hatte also zwischenzeitlich auf Nordost gedreht, und da man immer gegen den Wind startet und landet hatte der Turm sich dazu entschieden.

Dennoch kam ja auch jetzt der Wind nicht direkt von vorn, sondern hatte zunächst noch eine kräftige Seitenwindkomponente, die es beim Landen zu beachten galt. Dementsprechend musste man vorhalten, um möglichst mittig auf der Bahn zu bleiben, und rechtzeitig einkurven , um den Endanflug gut hinzubekommen.

Eigentlich funktionierte das recht passabel, auch wenn es keinen Schönheitspreis dafür zu gewinnen gab.

In der letzten Platzrunde dann, als es zur Abschlusslandung ging, kurvte ich also auch etwas früher ein als gewöhnlich, da ich mit Seitenwind rechnete – aber da war keiner. Also war ich etwas zu früh eingekurvt (was nun auch kein Beinbruch ist, aber auch nicht unbedingt sauber) und musste korrigieren. Das kommt davon wenn man weder auf die Ansage vom Turm hört, der einem ja vor jeder Landung Windrichtung und -stärke ansagt, noch auf den Windsack achtet! Wieder etwas gelernt….!

Nun, also wir dann zurück zum GAT rollten, waren Christof und ich einer Meinung: Wir geben dem Flugschüler Peter für heute mal eine Drei… aber nur mit Rücksicht auf die Eltern! 😉

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